Kernspintomographie / MR

Kernspin, auch Magnetresonanz (MR) genannt, verzichtet vollständig auf Röntgen oder andere schädliche ionisierende Strahlung. Das Kontrastmittel beim Kernspin ist nicht jodhaltig und löst fast nie Allergien oder anderen Nebenwirkungen aus. Die Kernspinbilder sind ähnlich genau wie beim CT. Nachteil des Kernspin ist, dass der Patient während 15 - 30 min in einer engen Röhre bei einigem Lärm liegen muss.

 

MR-Gerät der Firma Siemens

Diese Abbildung zeigt einen modernen Kernspinapparat. Erst seit kurzem können diese Geräte bei verbesserter Bildqualität so kompakt gebaut werden.

Wie die Bilder aussehen, die mit einem solchen Gerät gewonnen werden können, ist im Kapitel "Lage und Aufbau der Nieren" zu sehen.

 

Warum benützt man nicht generell Kernspin statt CT, wo doch der Kernspin die Strahlenbelastung vollständig und das Kontrastmittelrisiko weitestgehend vermeidet? Nun, manche Gewebe oder Geschwülste, so auch in der Niere, werden vom CT besser erkannt als vom Kernspin. Außerdem sind die Strahlenbelastung des CT und das Kontrastmittelrisiko wirklich gering. 

(c) Prof. Dr. Mann und Dr. med. Martin Pachmann

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Buchcover: Prof. Mann - Der große Trias-Ratgeber für Nierenkranke

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Der Titel lautet: "Prof. Dr. Johannes Mann: Der große Trias-Ratgeber für Nierenkranke" 

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Zweiter Teil: Die körperliche Untersuchung