Blasenspiegelung

Eine Blasenspiegelung (lat. Cystoskopie) ist zur Abklärung von Nierenerkrankungen nur selten notwendig, zB wenn man feststellen muß, aus welcher Niere Blut kommt. Ansonsten wird die Cystoskopie bei Harnröhren-, Prostata- oder Blasenerkrankungen eingesetzt. Zur Spiegelung wird ein dünnes Rohr über die Harnröhre in die Blase vorgeschoben. Wegen der kürzeren und geraden Harnröhre geht das bei Frauen wesentlich einfacher als bei Männern.

 

Und so kann es im inneren der Harnblase aussehen. Die Bilder werden mit einer Videokamera aufgenommen, die eine bessere Detailauflösung und Darstellung der Farben erlaubt. Außerdem können dann auch Photos, wie dieses hier, gemacht werden.

 

Die Blasenspiegelung kann leider durchaus etwas schmerzhaft sein und wird daher auch unter Narkose durchgeführt. Gefährlich ist die Untersuchung, die etwa 20 min dauert, aber in der Regel nicht.

(c) Prof. Dr. Mann und Dr. med. Martin Pachmann

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Zweiter Teil: Die körperliche Untersuchung